Auf dem Dach Rumäniens, Julian Panescu

Sibiu/ Hermannstadt

Entdecken Sie das geheimnisvolle Bucegi-Gebirge und die berühmte Legende von Graf Dracula

7 - tägige geführte Hiking-Tour im Bucegi-Gebirge. Natur- und Kultururlaub

Preise:

549,00  €/ Person (8-10 Personen)

589,00  €/ Person (6 Personen)

649,00  €/ Person (4 Personen)

889,00  €/ Person (2 Personen)

1340,00  € (1 Person)

 

Im Preis inbegriffen:

- Übernachtungen

- Frühstück, Mittag- und Abendessen mit traditionellen Gerichten

- Lunchpacket für unterwegs

- Transfers bei Zwischenverbindungen während der gesamten Tour

- Autorisierter rumänischer Reiseführer, Mitglied der rumänischen Reiseführerorganisation

- Kultureller Reiseführer (Deutsch oder Englisch sprechend)

- Ein Souvenir von Transsylvanien Adventure Team

 

 

Das Bucegi-Gebirge liegt am östlichen Rand der Südkarpaten in Rumänien. Es erstreckt sich hufeisenförmig südöstlich von Bran. Der höchste Gipfel des Gebirges ist die 2505 m hohe Omu-Spitze.  

                                                                                                          
Mit den riesigen, in Stein gemeißelten Steinfiguren wie der
Babele und der Sfinx (berühmte Felsformationen, Wahrzeichen von Bucegi, die durch Winderosion entstanden sind), hat die Natur großartige Monumente geschaffen.

Der Geschichtsschreiber Strabon erwähnt das Bucegi Massiv in seinem Werk „Geografie“ als heiligen Berg der Daker. Tatsächlich war es in der Kultur der Daker üblich, Aktivitäten auf Berggipfeln zu entfalten und dort Kultplätze zu errichten.                                                     

Der Historiker N. Densusianu spekuliert, dass die Würde, die das Gesicht der Sfinx ausstrahlt, die Macht eines Gottes – vermutlich also Xamolxes - repräsentieren müsse, dem man hier ein Denkmal gesetzt hätte. Das Sfinxgesicht trägt ein Häubchen, welches von der Form genau so aussieht wie das der Dakerkönige.

Unterstützer der Hypothese, es könne eine Verbindung zur ägyptischen Sphinx geben, weisen darauf hin, dass die Sfinx von Bucegi die gleiche Höhe (12 m) aufweist. Einige Historiker sollen sogar die Hypothese vertreten, die Sphinx von Gizeh sei ein Abbild der Sfinx von Bucegi.

Babele ("die alten Frauen") ist ein anderer geheimnisumwitterter Ort. Man sagt, dass genau hier Dochia, eine alte Frau, zusammen mit ihrer Schafherde zu Stein erstarrte.

 

Organisatorische Details der Tour

 

Für diese Route ist eine gute Kondition erforderlich

 

Die optimale Reisezeit ist zwischen dem 1. Juni und 15. Oktober

 

Optimale Teilnehmerzahl: zwischen 4 und 15 Personen

 

Es sollte auf eine geeignete Bergausrüstung geachtet werden.

 

Eine Unfallversicherung muss vor Reiseantritt abgeschlossen werden

 

Inklusive Leistungen:

-       3 Übernachtungen in Pensionen und/ oder im 3 Sterne Hotel (Sinaia, Bran, Brasov)

-       3 Übernachtungen in Berghütten (Babele, Malaiesti)

-        Verpflegung während der gesamten Tour, inklusive Lunchpacket während    den Wanderungen, Abendessen am Anreise- und Abreisetag in einem spezifisch rumänischem Restaurant

-        autorisierter Bergführer (A.G.M.R.), englisch, deutsch oder spanisch sprechend

-        kultureller Reiseführer, englisch, deutsch, französisch oder spanisch sprechend

-        Transfers während der gesamten Tour

-        Ein Souvenir von der Transsylvanien Adventure Team

Exklusive Leistungen:

-        Unfallversicherung

-        Geeignete Bergausrüstung

-        Flugticket

Reiseverlauf 

 

Tag 1 

 

Ankunft am Internationalen Flughafen Otopeni - Bukarest, mit Transfer nach Sinaia

 

Besichtigung des Schlosses Peles, einer der schönsten Burgen Europas

Der deutsche Fürst, Carol I. aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen wählte den Standort für den Bau eines Märchenschloses. Errichtet wurde das Schloss zwischen 1873 und 1883. Er wählte auch den Architekten aus und verfolgte den Baufortschritt sehr intensiv. Später wurde er zum König von Rumänien erwählt. Von 1881 bis zu seinem Tode 1914 saß er auf dem Thron. Der Bauherr beauftragte den Wiener Architekten Carl Wilhelm Christian Ritter von Doderermit der Schlossplanung. Nach 1876 übernahm Doderers Assistent Architekt Johannes Schultz die weiteren Bauarbeiten. Die offizielle Einweihung des Schlosses fand am 7. Oktober 1883 statt. Der tschechische Architekt Karel Liman erhielt zwischen 1893 und 1914 den Auftrag weitere Bauarbeiten, einschließlich der Errichtung des Hauptturms, durchzuführen. Jeden Mai verließ der König zusammen mit seiner Frau, Königin Elisabeth, den Belgrader Palast und zog nach Peles. Dort blieben sie in dem von Wäldern und Parks umgebenen Schloss bis September. Bis zu Carols Tod im Jahr 1914 diente das Schloss als dessen Sommerresidenz.                                                                                                               

Seine Architektur lässt deutsche Einflüsse im Stil der Neorenaissance erkennen. Die 160 Zimmer sind mit Holz, Stein und kostbaren Materialien üppig ausgestattet. Die Einrichtung ist prachtvoll: Mosaiken und Teppiche, Fresken und Tapisserien, Buntglasfenster und Täfelungen schmücken die in verschiedenen Stilen gehaltenen Räume (Eingangshalle, maurischer Saal, Waffensaal, Poesiesalon, Ratssaal). Der König Carol I. legte viel Wert auf einen zeitgemähsen Innenausbau. So besaß das Schloss bereits um 1900 eine Zentralheizung, diverse Aufzüge und Telefon. Zudem war Schloss Peles das erste Schloss Europas, das voll elektrifiziert war. Der Strom hierfür kam ökologisch aus einem extra dafür errichteten Elektrizitätswerk am kleinen Fluss Peles. Das Schloss besitzt auch ein hauseigenes Theater mit kompletten Malereien von Gustav Klimt, in dem 1906 die erste Kinovorstellung Rumäniens stattfand.                                                            

Nach dem Niedergang des rumänischen Könighauses im Jahre 1947 bewohnten Künstler das Schloss. Während der Diktatur Ceausescus war Peles der Staatspalast und daher nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach der Revolution 1989 wurde das Schloss Peles zu einem Museum umgewandelt. Das Schlossmuseum hat eine Ansammlung von Waffen, Skulpturen, Möbeln und dekorativen Gegenständen vom 15. bis zum 19. Jahrhundert sowie ein Orchestrionn von M. Welte & Söhne.

Es ist, zusammen mit Pelisor ein lohnendes Touristenziel, was durch den guten Erhaltungszustand und einzigartigen Stil beeindruckt.

Unterkunft und Abendessen in Sinaia, im Hotel Cota 1400

Tag 2

 

Hotel Cota 1400, Sinaia – Mioriţa Berghütte- Furnica Gipfel ( 2103 m) – Komplex Piatra Arsă – Babele Berghütte ( 2200 m)

 

Dauer der Tour: ca. 5 Stunden
Höhenunterschiede: + 800 m
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Unterkunft und Verpflegung: Babele Berghütte (2200 m)

 

Sinaia bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten an, Es werden die "Babele" ("die alten Frauen") und die "Sfinx", die berühmte Felsformationen im Bucegi Gebirge besichtigt.

 

Tag 3

 

Babele Berghütte – Caraiman Helden Kreuz Denkmal (2284 m) – Coştila Gipfel – Şaua Sugarilor (Sugarilor Sattel) – Omu Gipfel ( 2505 m) – Mălăieşti Berghütte (1720 m)

 

Dauer der Tour: ca. 6 Stunden
Höhenunterschiede: + 305 m / - 785 m
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Unterkunft und Verpflegung: Malaiesti Berghütte (1720 m)

Tag 4

 

Mălăieşti Berghütte (1720 m) – Brâna Caprelor – Bucşoiu Gipfel (2492 m) – Şaua Bucşoiului  (Bucsoiu Sattel) – Hornul Mare al Mălăieştilor – Mălăieşti Berghütte ( 1720 m)

 

Dauer der Tour: ca. 5-6 Stunden
Höhenunterschiede: + 772 m / - 772 m
Schwierigkeitsgrad: Mittel-Schwierig
Unterkunft und Verpflegung: Malaiesti Berghütte (1720 m)

Tag 5

 

Mălăieşti Berghütte (1720 m) – Padina Crucii – Valea Ţigăneşti/ Tiganesti Tal (2050 m ) – Şaua Ţigăneşti / Tiganesti Sattel (2178 m ) – Clincea – Poartă – Bran

 

Dauer der Tour: ca. 7-8 Stunden
Höhenunterschiede: + 458 m / - 1380 m
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Unterkunft und Verpflegung: Bran (Pension)

Tag 6

 

Schoss Bran/ Dracula Schloss  – die Bauernburg Râşnov – Braşov

 

Besichtigung des Schlosses Bran (Dracula Schloss)

 

Woran denken Sie sofort, wenn Sie Transsilvanien hören?

Fast könnte man meinen, der Vampir war im Leben der Menschen nie so präsent, wie heute. Und zwar nicht, als Furcht erregendes untotes Monster, welches man fürchtet und verachtet, sondern als übernatürliches Wesen, welches man beneidet und dessen Faszination man sich nicht entziehen kann. Die Legende vom Stammsitz der Vampire zieht Besucher aus aller Welt nach Bran und viele glauben, auf dieser Burg lebte der grausame Fürst Vlad Tepes. Er soll Bram Stoker als menschliche Vorlage für seine literarische Figur Dracula gedient haben. Jedoch konnte leider nie nachgewiesen werden, dass Vlad Tepes Draculea hier wirklich gelebt hat. Von seinem Volk verehrt und von seinen Feinden gefürchtet – so regierte Fürst Vlad III Tepes in der Zeit von 1448 – 1476 die Walachei. Ob in den Kriegen gegen das Osmanische Reich oder bei der Bekämpfung von Räubern und Dieben im eigenen Volk, der grausame Vlad Tepes wusste seinem Namen Dracula (Drache oder Teufel) alle Ehre zu machen. Unzählige Gedichte, Romane und Filme gibt es über ihn.  Berichte, Referendare und Arbeiten wurden und werden über ihn geschrieben.  Im Volksmund wurde Fürst Vlad III. Tepes Draculea auch „der Pfähler“ genannt und er war für seine Grausamkeit besonders den Osmanen gegenüber bekannt, die er ebenso bekämpfte wie sein Vater Vlad II. Dracul (der Drachen) und die immer tiefer über die Walachei nach Transsylvanien und Österreich-Ungarn vordrangen. Auf seinen Kriegszügen pflegte er zur Abschreckung seine Opfer zu pfählen (das hatte er von den Osmanen gelernt) oder er halbierte sie und beschmierte mit dem frischen Blut aus ihren Rümpfen die Häuserwände.

Das Dracula-Schloss (Schloss Bran) liegt im kleinen Örtchen Bran (zu deutschTörzburg), am Rande von Transsylvanien, nahe der Stadt Kranstadt in den Karpaten.     

Der Bau des Schlosses wurde 1377 von dem ungarischen König Ludwig dem Grossen genehmigt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg mehrmals erfolglos belagert, bis sie 1920 Königin Maria geschenkt wurde. Nach dem Ende des kommunistischen Regimes wurde das Schloss an die Familie Habsburg zurückgegeben, die selbiges dem rumänischen Staat zum Kauf anboten. Da dieser nicht dazu bereit war, eröffneten Dominic von Habsburg und seine Schwestern 2009 ein Museum, in dem Objekte und Möbel der Familie Habsburg ausgestellt sind. Auf einen Rundgang durch die Burg Bran durchqueren Sie verschiedene Räume, in denen alte Möbel und Waffen aus dem 17. und 18. Jahrhundert ausgestellt sind. Zu den wichtigsten Antiquitäten gehört ein königliches Bett mit Baldachin, handgefertigt aus Linde, Erle, Walnuss und verschiedenen anderen Hölzern. Eine reichverzierte Lade aus dem Jahr 1692 und eine Vitrine aus dem 19. Jahrhundert, Sessel, Stühle und Tische aus verschiedenen Epochen sind in der Burg Bran ausgestellt. Die Vermischung verschiedener Stile ist ganz typisch für den Bau und die Innenarchitektur rumänischer Schlösser und Burgen. Nicht nur die rumänischen Fürsten ließen sich von byzantinischen oder keltischen Elementen inspirieren, auch der aus der Familie von Hohenzollern-Sigmaringen abstammende König Carol I. und seine Nachfahren mischten nach Herzenslust verschiedenste Kunstepochen durcheinander. Sehenswert ist der Ausblick von den Balkonen der Burg Bran, der über die dichten Wälder bei schönem Wetter bis weit nach Siebenbürgen reicht. Das Schloss von Dracula ist einer der touristisch attraktivsten Plätze in Rumänien



Transfer nach Rasnov. Besichtigung der Bauernburg Rasnov

 

Das Städtchen Rasnov (deutsch: Rosenau) liegt jenseits der Karpaten zwischen Brasov und Bran. Am Ortseingang sticht einem sofort die gewaltige Burg ins Auge, die majestätisch auf einem 150 m hohen Hügel thront. Sie wurde 1215 durch den deutschen Ritterorden errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1331. Bedeutend für die Bauernburg ist, dass sie eine Vielzahl Häuser, Stallungen sowie eine kleine Kirche umschließt.

 

Transfer nach Brasov. Stadtrundgand durch Brasov (Kronstadt)

 

Brasov (Kronstadt), damals Corona genannt, ist eine Gründung der Ritterbrüder des Deutschen Ordens zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Die Stadt wird wegen seiner wunderschönen Lage direkt am Fuße des Tampa (967 m Höhe) in den Südkarpaten auch das Rumänische Salzburg genannt. Der Reiz von Brasov liegt in der historischen Altstadt. Im Zentrum der Stadt liegt freistehend auf dem dreieckigen Marktplatz das barocke Rathaus. Ganz in der Nähe steht die im 14./15. Jh. erbaute Biserica Neagra (Schwarze Kirche), das Wahrzeichen von Brasov.

 

Unterkunft und Verpflegung in Brasov

 

Tag 7

 

Transfer zum Internationalen Flughafen Otopeni - Bukarest